{"id":699,"date":"2023-02-14T14:41:03","date_gmt":"2023-02-14T13:41:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.datenleben.de\/?p=699"},"modified":"2023-02-14T14:41:03","modified_gmt":"2023-02-14T13:41:03","slug":"neues-vom-wetterprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.datenleben.de\/index.php\/2023\/02\/14\/neues-vom-wetterprojekt\/","title":{"rendered":"Neues vom Wetterprojekt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.datenleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/blog_wetterprojekt-300x300.png\" alt=\"blog-cover: neues vom wetterprojekt\" \/> <\/p>\n<p>Das Wetterprojekt geht weiter! Aber was ist das \u00fcberhaupt? 2018 haben Helena und Pecca zusammen am europ\u00e4ischen Summer-of-Weather-Code teilgenommen. Das ist eine Aktion vom Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) in deren Rahmen Open-Source-Projekte f\u00fcr einen Zeitraum finanziell gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Das Projekt der beiden hat sich damit besch\u00e4ftigt, eine Darstellungsart zu entwickeln, die Wetterwahrscheinlichkeiten so abbildet, dass sie potenziell intuitiver und besser verstehbar sind, als die relativ festgesetzten Darstellungen und Erz\u00e4hlweisen, die in aktuellen Wetterberichten genutzt werden. Es geht also um die Visualisierung von Wahrscheinlichkeitsdaten des Wetters. Die tats\u00e4chliche Wettervorhersage, wie sie dann an Menschen weitergegeben wird, basiert zwar auf diesen Wahrscheinlichkeiten, bildet diese aber nicht mehr ab, sondern gewisserma\u00dfen nur den wahrscheinlichsten Pfad. Das wollten Helena und Pecca mit ihrem Projekt \u00e4ndern. Sie haben davon in Folge <a href=\"https:\/\/www.datenleben.de\/index.php\/2020\/09\/26\/dl005-wetterprojekt\/\">dl005: wetterprojekt<\/a> berichtet, wie genau.<\/p>\n<p>Leider konnte das Projekt damals nicht \u00fcber den Summer-of-Weather-Code hinaus weiterverfolgt werden, weil irgendwann der Zugriff auf die daf\u00fcr bereitgestellten Daten abgelaufen war. Und die Daten waren eben nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Das hat sich inzwischen ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Seit 2022 ver\u00f6ffentlicht das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen tats\u00e4chlich auch die wahrscheinlichkeitsbasierten Vorhersagen als Open Data. Also es gab auch schon vom Deutschen Wetterdienst Wettervorhersagen, die man einfach runterladen konnte und frei benutzen konnte. Aber die enthalten nicht diese Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr diese Form der Darstellung. Es sind zwar immer noch nicht alle Daten und auch nicht in der Aufl\u00f6sung, wie sie am Besten w\u00e4re, aber es ist ausreichend, um das Projekt jetzt wieder aufzunehmen. Das ECMWF ein Python-Paket ver\u00f6ffentlicht, mit dem man dann einfach die Daten runterladen kann.<\/p>\n<p>Jetzt gilt es die Wettervorhersagesoftware, die 2018 entwickelt wurde, umzubauen und mit den neuen Daten wieder in Betrieb zu nehmen. Damit hat Helena bereits angefangen. Das Ziel ist, dass diese in diesem Jahr wieder online gehen kann, damit sie auf Herz und Nieren getestet werden kann. Wenn das Ganze wieder funktioniert, werden wir auch nochmal zu wahrscheinlichkeitsbasierten Wettervorhersagen eine Folge aufnehmen. Und dann k\u00f6nnen wir nicht nur theoretisch dar\u00fcber reden, sondern auch ganz praktisch erkl\u00e4ren, was wir da machen und wie die Webseite funktioniert. Und alle k\u00f6nnen es selbst ausprobieren.<\/p>\n<p>Ihr werdet dann von uns h\u00f6ren, wenn es so weit ist. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetterprojekt geht weiter! Aber was ist das \u00fcberhaupt? 2018 haben Helena und Pecca zusammen am europ\u00e4ischen Summer-of-Weather-Code teilgenommen. Das ist eine Aktion vom Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) in deren Rahmen Open-Source-Projekte f\u00fcr einen Zeitraum finanziell gef\u00f6rdert werden. 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